Frankenmetropole Nürnberg zählt zu den Top-4-Standorten der 50 größten Städte Deutschlands

Noch vor nicht also langer Zeit galt der Immobilienmarkt als recht trostloses Pflaster. Weder die Nachfrage an Immobilien war hoch, noch waren wirklich qualitative Angebote vorhanden. Doch die Bauunternehmen hier in unserer Region waren fleißig. Jetzt gilt Nürnberg als „interessantes Pflaster für Selbstnutzer wie Kapitalanleger“. Das sind erfreuliche Nachrichten, die vergangene Woche in den  Nürnberger Nachrichten standen.

Im Ranking des Magazins Wirtschaftswoche, wonach Nürnberg zu den Top 4 Standorten in Deutschland gehört, wurden die 50 größten Städte nach Chancen und Risiken der Immobilienmärkte analysiert. Dabei wurden unter anderem Faktoren wie Leerstand, Verhältnis des Immobilienpreises zur lokalen Kaufkraft, Standortqualitäten und die soziale Struktur für die Auswertung herangezogen. Erstaunlich, dass hierbei Städte wie Düsseldorf, Stuttgart und Berlin sich hinter Nürnberg einreihen. Nur die Metropolen Hamburg, München und Frankfurt schnitten besser ab.

Der Immobilienmarkt von Nürnberg befindet sich also im Aufwärtstrend. Und glaubt man diversen Zeitschriften und Immobilienportalen, dann dürfte dies auch noch weiterhin anhalten.
Zudem sind die Rahmenbedingungen für eine Immobilieninvestition wirklich gut. Die Preise sind im Verhältnis zur regionalen Kaufkraft recht günstig, das heißt: Auch für Menschen mit einem nicht ganz so dick gefüllten Portemonnaie ist eine schicke Wohnung erschwinglich.  Und all die, die Ihre Immobilien nicht selbst nutzen wollen, profitzieren von den recht guten Renditen.
Förderlich für den Immobilienkauf ist auch das nach wie vor günstige Baugeld – es werden Kredite zu günstigen Konditionen angeboten.

Das sind doch ideale Voraussetzungen für die Investition in eine Immobilie in der Metropole Nürnberg.

 

Quelle:

Nürnberger Nachrichten 29/04/2011
www.wiwo.de

Mietexplosion in Neubauten durch Single-Haushalt

Mann der kochtImmer mehr Single-Haushalte gibt es in Deutschland. Die Nachfrage an Wohnungen ist dadurch enorm gestiegen. Gleichzeitig nimmt jedoch die Neubautätigkeit seit über einem Jahrzehnt kontinuierlich ab. Die Konsequenz sind horrende Mietpreise.

Gerade in den Großstädten ist der Mietanstieg sehr hoch. So stieg der Quadratmeterpreis bei Neubauwohnungen mit mittlerem Wohnwert von durchschnittlich 6,26 Euro auf 6,41 Euro. Das ist eine Erhöhung von 2,4 %!

Aber auch in den mittelgroßen Städten dreht sich diese Preisspirale. So wurden in Kommunen mit einer Einwohnerzahl von 200.000 bis 300.000 in diesem Jahr die größte Mietsteigerung festgestellt. Durchschnittlich sind es genau 6 Euro pro Quadratmeter. In Erfurt werden im Schnitt sogar 7,70 Euro pro Quadratmeter erzielt.

Damit stiegen die Mieten im Jahr 2010 schneller als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Diese haben bis Ende November nur einen Zuwachs von 1,5 % erreicht.

„Und für das kommende Jahr sagt der IVD je nach Lage und Ausstattung der Wohnung einen Mietsanstieg bei Neuvermietungen im Schnitt von 1,0 bis 2,5 % bei  Neu- und Altbauten voraus.“  Selbst 2012 soll dieser  Trend noch anhalten.

Auch die Metropolregion Nürnberg ist von der Mietentwicklung betroffen und zwar annähernd in allen Marktsegmenten. In Nürnberg stiegen die Mieten für Bestandswohnungen um 2,8% und für Neubauten um ganze 6,2%. Nur bei den Altbauten sind sie stabil geblieben. Nach dem Mietpreis-Ranking des empirica-Institus 2Q2010 liegt Nürnberg im deutschen Städtevergleich  auf Rang 18 (8,67 €/m ²), Erlangen auf Rang 22 (8,55€/m²) und Fürth auf Rang 37 (7,80€/m²) bei Wohnungen mit 60-80 m², ab Baujahr  2000 und höherwertiger Ausstattung.

Aufgrund von zuwanderungsbedingtem Bevölkerungszuwachs, einer Zunahme der Anzahl von Single-Haushalten und dem gleichzeitig wachsenden Wohnflächenansprüchen und der zurückgegangenen Baufertigstellung  ist auch in der Metropolregion Nürnberg von einer Wohnraumverknappung und weiter steigenden Mietpreisen in der Zukunft auszugehen. Und obwohl die P&P Gruppe sowie andere Immobilienfirmen versuchen diesem entgegenzuwirken und dabei sind neuen Wohnraum zu schaffen, steht einer steigenden Nachfrage kaum ein Angebotszuwachs gegenüber.

Quellen: www.welt.de | www.qm-magazin.de

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